Kaffee, Butter, Marmelade, Sonntagsstuten.

Warum nicht mal Stuten zur Kaffeetafel reichen.

Der Sonntagsstuten wird mit hochwertigem Weizenmehl gebacken.

 

Da gutes Mehl in früheren Zeiten recht teuer und nicht immer im Haus war, wurde ein Stuten eher für besondere Anlässe oder für Feiertage gebacken.

 

Und wer kennt nicht den Stutenkerl, der mit weißer Tonpfeife und Rosinenaugen zusammen mit mehreren Artgenossen in der Vorweihnachtszeit beim Bäcker in der Auslage liegt und darauf wartet, große und kleine Menschen für einen kurzen Moment glücklich zu machen?

 

So ein Beinchen des kleinen Stutenkerls, mit guter Butter bestrichen, das war und ist noch immer sehr lecker.

 

Mein Favorit ist Sonntagsstuten, großzügig mit Butter bestrichen und dann mit Schinken belegt. Genau, Schinken.

Die Süße des Stutens und das leicht salzige des Schinkens ergänzen sich wunderbar.

 

Und sollten doch mal ein paar Scheiben Stuten übrigbleiben, kann man ihn problemlos kurz im Toaster aufbacken.

 

Oder, noch besser, in Eigelb wälzen, in Butter anbraten, etwas Ahornsirup darüber geben - Soulfood für schlechte Momente.