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Einklappbarer Inhalt

Resterechner

Lebensmittel wegwerfen ist nicht gerade clever und kostet eine Menge Geld.

6,7 Millionen Tonnen Lebensmittel landen jährlich in den Mülltonnen der Privathaushalte, so das Bundesumweltamt.

Wieviel das ist? Das sind zwei vollgepackte Einkaufswagen mit einem Warenwert von 234 Euro – pro Person oder etwa 82 Kilogramm. Und das ist nur auf private Haushalte umgerechnet. Verarbeitungsbetriebe, Restaurants, Kantinen, etc. sind da noch gar nicht enthalten.

Hier für alle, die es kaum glauben können, der Resterechner rechnet es euch penibel vor.

Lebensmittelklarheit

Gut, wenn man weiß was drin ist

Seit 2011 gibt es Lebensmittelklarheit.de, ein Verbraucherportal, dass Informationen rund um Kennzeichnung und Aufmachung von Lebensmitteln bietet.

Die Seite hat zum Ziel, VerbraucherInnen allgemeine Informationen zur Kennzeichnung zu geben oder Fragen zu konkreten Produkten zu beantworten. Am Ende geht es um die Erkenntnis, dass nur Transparenz zu Vertrauen führt. Davon profitieren Verbraucher und Hersteller gleichermaßen.

Mundräuber

„Die süßesten Früchte fressen nur die großen Tiere“:

Wusste man schon im gleichnamigen Filmklassiker aus den 50er Jahren. Heute könnte man ergänzen, fressen auch die, die wissen, wo es in der Nähe des eigenen Wohnortes Früchte oder Nüsse zu ernten gibt. 

Auf der Seite von www.mundraub.org findet ihr eine Karte mit früchtetragenden Bäumen und Sträuchern auf öffentlichem Land in eurer Umgebung.

Alles legal, fast vor der eigenen Haustür und, noch besser, alles regionale und heimische Früchte.

Einfach mal durch die Seite scrollen, vielleicht habt Ihr ja auch noch eigene Tipps für die Mundräuber, könnt Ihr dann dort eintragen.

Trinkwasser

Die Temperaturen steigen, unser Trinkwasser wird immer kostbarer. Im Sommer, wenn die Sonne es wieder allzu gut mit uns meint, merken wir es immer öfter, unser Wasser wird knapp.

In vielen Städten und Kommunen betreiben lokale Wasserversorger und private Anbieter Trinkwasseranlagen im öffentlichen Raum, die für jedermann zugänglich sind.

An Brunnen und auf öffentlichen Plätzen oder Wasserspendern in Kundenzentren könnt Ihr Euch frisches, kühles und qualitativ hochwertiges Trinkwasser abfüllen.

Unter dem Link https://www.trinkwasser-unterwegs.de/brunnen-finden

findet man Trinkwasseranlagen in der Nähe.

Vielleicht für den nächsten Ausflug mal im Handy abspeichern, Flasche mitnehmen und über die Karte herausfinden, wo die nächste öffentlich zugängliche Trinkwasser-Quelle steht.

Spart übrigens auch Geld und schont die Umwelt.

Was bedeutet Siccagno?

Die Bezeichnung Siccagno leitet sich von der Kultivierungsmethode ab, bei der keine zusätzliche Bewässerung erfolgt.

Die spezifischen geologischen Merkmale des Anbaugebiets in den Gemeinden des sizilianischen Hinterlandes der Madonie ermöglichen eine natürliche Bewässerung der Tomaten nur durch Regenfälle.

Der Boden in dieser Gegend ist reich an Ton und Sand, dadurch erfolgt eine ideale Selbstregulierung der Tomatenpflanzen durch Wasser. Das besondere Klima ermöglicht trotz hoher Sommertemperaturen eine gleichbleibende Luftfeuchtigkeit, die für das Wachstum von Tomaten günstig ist. Auch der Bedarf an Düngemittel und der Einsatz von Pestiziden wird durch diese Anbaumethode überflüssig.

Die Sorte Siccagno ist eine alte Sorte aus der Gegend um Palermo und Trapani auf Sizilien. Traditionell wurde aus dieser Sorte Tomatensoße gekocht, aber auch in Scheiben geschnitten, auf geröstetem Ciabatta und nur mit Olivenöl beträufelt, ist sie richtig lecker.

Für eine Fleischtomate sind die Früchte zwar eher klein, dafür aber sehr fest und fleischig, mit einem intensiv fruchtig würzigen Aroma.

Siccagno-Tomaten enthalten Lycopin in viel größeren Mengen als in anderen Sorten. Lycopin verleiht ihnen nicht nur ihre tiefrote Farbe, sondern auch einen hohen Gehalt an Vitaminen und Antioxidantien.

Ursprünglich wurden diese besonderen Tomaten im heißen sizilianischen Hinterland gezüchtet, um den Familienbedarf zu decken. Die Tomaten haben kaum Wassereinlagerungen und sind sehr intensiv im Geschmack.

Wer diese Tomatensauce einmal für sich entdeckt hat, könnte es demnächst schwer haben, andere zu verwenden.

Ihr könnt sie hierzulande auch selbst anbauen. In Deutschland gibt es bei einigen Pflanzenhändlern die Sorte Siccagno di Corleone ab dem Frühjahr als vorgezogene Pflanze.